Gesunde Knochen für eine starke Politik!

Deutscher Bundestag bei strahlendem Wetter

Mit direktem Blick auf den deutschen Bundestag hatte der Dachverband Osteologie (DVO) e. V. am Freitag, dem 10. Juni 2016 zum Aktionstag für Abgeordnete und deren Mitarbeiter in die Räume der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft eingeladen. 

Pünktlich um 10:00 Uhr wurde die Veranstaltung eröffnet und moderiert durch die ehemalige Bundestagsabgeordnete Rita Pawelski. Schirmherrinnen der Veranstaltung waren die Bundestagsvizepräsidentin Frau Edelgard Bulmahn, MdB und die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Frau Ingrid Fischbach, MdB. Sie hoben in ihren Grußworten die Bedeutung der Osteoporose als eine der wichtigen Volkskrankheiten hervor und nahmen Bezug auf die Bestrebungen, die Früherkennung und die Therapie in den politischen Fokus zu rücken. Hintergrund sind die Bestrebungen des GbA, möglicherweise ein Disease Management Programm (DMP) Osteoporose zu etablieren.


Im Anschluss wurde in einer Gesprächsrunde mit Herrn Dr. med. Alexander Defèr, Vorsitzender des Bundesverband der Osteologen Deutschland e.V. (BVOD e.V.), Frau Prof. Dr. med. Heide Siggelkow, Past President des DVO, Frau Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Barmer GEK für Niedersachsen und Bremen, sowie Frau Gisela Klatt, Präsidentin des Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V. (BfO), über die aktuellen Probleme der Finanzierung der Diagnostik und Therapie der Osteoporose diskutiert. 

 

Prof. Andreas Kurth und Dr. Dahmen v.l. bei der Podiumsdiskussion

Prof. Andreas Kurth und Dr. Georg P. Dahmen (v.l.) während der Podiumsdiskussion (©DVOe.V./Koji Sket)

 

Danach war Gelegenheit, im Einzelgespräch sich über Osteoporose und sein persönliches Risiko zu informieren. In der begleitenden Ausstellung war das Osteoporose-Netzwerk.Hamburg mit Dr. Markus Rossmann und Dr. Georg P. Dahmen vertreten neben dem Osteoporose-Netzwerk um Prof. Böcker aus der LMU in München. Die Barmer GEK war mit der Landesgeschäftsführerin Frau Heike Sanders aus Niedersachsen angereist, die Bundeszentrale für die gesundheitliche Aufklärung hatte zahlreiches Informationsmaterial und viele kleine Hilfmitteln mitgebracht.

 

 

reges Treiben auf der Ausstellung

Abgeordnete und deren Mitarbeiter informieren sich auf der Ausstellung (©DVOe.V./Koji Sket)

 

Zusätzlich war die Patientenorganisation "Netzwerk-Osteoporose.de" um Karin Mertel ebenso präsent wie der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose (BfO) mit seiner Präsidentin Frau Gisela Klatt und die Osteoporose Selbsthilfegruppen Dachverband e.V. (OSD) mit der Präsidentin Rita Stichling . Die "Integrierte Versorgung Osteoporose Nordrhein" des Kompetenznetzwerk Osteoporose um Prof. Dr. Christopher Niedhardt war vor Ort und präsentierte gute Daten, ebenso wie Dr. Winfried Demary aus Hildesheim und Christian Hinz aus Bad Pyrmont, um die aktuellen Fortschritte der integrierten Versorgung in Niedersachsen vorzustellen. Hingucker waren die Sprungmessplatte und das Galileo der Charité aus Berlin. 

 

Dr. Rossmann und Dr. Dahmen

Dr. Markus Rossmann und Dr. Georg P. Dahmen (v.l.) präsentieren das Osteoporose-Netzwerk.Hamburg
(©DVOe.V./Koji Sket)

 

Ein besonderes Erlebnis war die Session mit dem sogenannten Alterssimulator. Mit an Armen, Handgelenken und Beinen befestigten Protektoren wird dabei die Bewegungsfreiheit auf das Maß eines von Osteoporose betroffenen Patienten eingeschränkt. Unter Anleitung von Prof. Dr. Diethard M. Usinger, Chefarzt der Orthopädischen Fachklinik Kurköln in Bad Neuenahr, erlebten die Teilnehmer quasi am eigenen Leib, wie alltägliche Abläufe in der Körperpflege und im Haushalt für Menschen mit Osteoporose und anderen altersbedingten Einschränkungen zur Herausforderung werden.